Swami Sri Balendu Ji will einen Ashram für Köln

Swami ji - heiliger Mann - Swami Ji
Swami ji - heiliger Mann - Swami Ji
Wenn es nach den Plänen des Inders geht, entsteht bald ein Ashram in Köln.

Der Grundstein wurde im November 2006 gelegt und längst ein Objekt in der Kölner Südstadt gefunden: Wenn alles nach den Plänen des Inders Swami Sri Balendu Ji geht, entsteht bald ein Ashram in Köln.

Ashram: Ein Ort der Gemeinschaft

Erfahrung in der Gründung eines Ashrams hat der in Indien als heilig geltende Swami ji bereits. 1995 gründete er einen Ashram in seiner Heimatstadt Vrindavan im Norden Indiens. Hier leben junge Studenten zwischen 12 und 20 Jahren, die von erfahrenen und ausgebildeten Lehrern im Ashram Unterricht in Yoga, Meditation, Sanskrit und in den klassischen Schriften erhalten. Die Kosten für Unterkunft, Unterricht und Verpflegung gehen allesamt zu Lasten des Ashrams. In Indien haben die Ashrams Tradition. Sie gelten als Ort, an dem man sich in spiritueller Praxis übt, in der Gemeinschaft meditiert, betet, Yoga praktiziert, aber auch musiziert und feiert. Die Studenten in Vrindavan lernen und wachsen in einer positiven, liebevollen und spirituellen Umgebung auf.

Der Ashram wird gastfreundlich und offen geführt. Jeder Besucher ist willkommen und kann im Ashram verweilen. Sie können morgens an den Yogaklassen teilnehmen oder in der friedlichen und ruhigen Atmosphäre des Ashrams entspannen. Sehenswert ist die Höhle, in der Ashram-Gründer Swami jis über drei Jahre von der Außenwelt abgeschlossen meditierend verbrachte.

Je ein Ashram für Skandinavien, Australien und Deutschland

Einen solchen Ashram will Swami ji nun auch in anderen Ländern der Welt etablieren. Ganz oben auf der Liste steht neben Skandinavien und Australien auch Deutschland. „Die Jugendlichen im Westen haben meistens genug zu essen, genug anzuziehen und auch ein Dach über dem Kopf. Aber Schulstress, mediale Reizüberflutung und Bewegungsmangel machen sie orientierungslos und bringen sie aus dem Gleichgewicht“, erklärt Swami ji seine Beweggründe, einen Ashram ausgerechnet in Köln zu eröffnen. „Wir haben daher den Verein Premdham gegründet und wollen junge Menschen darin unterstützen, ihr wahres Potenzial zu finden.“

Der Premdham Verein will Jugendlichen und Erwachsenen die Gelegenheit geben, Teil einer Gemeinschaft zu sein, deren Ziel es ist, die Entwicklung des einzelnen zu fördern. Jedes Vereinsmitglied kann sich im Ashram aufhalten und an sämtlichen Aktivitäten teilnehmen. Und die können sich in ihrer Vielfalt sehen lasen. Schon heute steht ein praller Wochenplan fest, der ab der Eröffnung des Ashrams in Köln gelten wird. Neben Yoga-, Meditations-, Tanz- und Musik-Workshops werden auch einstündige Gesprächskreise zu den Themen Sex, Ängste, Kommunikation, Lern-Strategien oder auch Hauswirtschaft angeboten. Den Abschluss eines jeden Tages bildet ein gemeinsames Abendessen. Die Leitung des Kölner Ashrams wird Sami jis Bruder Yasendu Goswami übernehmen.

Mitglieder machen den Ashram erst möglich

Wann dieser Ashram in Köln bezogen werden kann, hängt von den künftigen Mitgliedern ab. Sie müssen bereit sein, dass Prendham-Projekt mit € 10,00 Euro im Monat zu unterstützen und sich auf mindestens ein Jahr Mitgliedschaft festlegen. „Dieser kleine Beitrag soll es möglichst vielen Menschen ermöglichen, Mitglied zu werden und den Ashram zu nutzen!“ erklärt Swami ji. „Jugendliche dürfen auch gerne monatlich zahlen. Hauptsache, es kommen möglichst viele zu uns!“

Brigitte van Hattem, www.starphotografie.de

Brigitte van Hattem - Mein Name ist Brigitte van Hattem. Ich bin Medizinjournalistin, Fernsehredakteurin, Autorin und Texterin und betreibe ein medizinisches ...

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